Gelee


Gelee

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Ge|lee [ʒe'le:], der oder das; -s, -s:
1. gallertartig eingedickter, aus dem Saft von Früchten und aus Zucker hergestellter Aufstrich fürs Brot:
Gelee aus Äpfeln bereiten.
Zus.: Apfelgelee, Himbeergelee, Quittengelee.
2. gallertartig eingedickter Saft von Fleisch oder Fisch:
Aal, Hering in Gelee.
Syn.: Gallert[e].

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Ge|lee 〈[ ʒə-] m. 6 oder n. 15
1. mit Zucker eingekochter Fruchtsaft (Himbeer\Gelee)
2. eingedickte Fleischbrühe
3. Glycerincreme
● Schweinefleisch in \Gelee [<frz. gelée „eingekochter Fruchtsaft“; zu geler „gefrieren, zum Gefrieren bringen“; verwandt mit Gelatine, Gallert;gelieren]

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Ge|lee [ʒe'le:; gleichbed. frz. gelée = Frost, Gallerte], das u. der; -s, -s: durch zugesetzte oder im Rohstoff natürlicherweise vorhandene Geliermittel in Hydrogele überführte Fruchtsäfte (Obstgelees) oder essigsaure Fleisch- oder Fischsäfte (Sülzen, Aspik).

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Ge|lee [ʒe'le :, auch: ʒə'le: ], das od. der; -s, -s [frz. gelée < vlat. gelata, subst. 2. Part. von lat. gelare, gelieren]:
a) süßer Brotaufstrich aus gallertartig eingedicktem Fruchtsaft:
G. aus Brombeeren kochen;
b) in gallertartigen Zustand übergegangener Saft von Fleisch od. Fisch:
Hering in G.;
c) mithilfe von Geliermitteln hergestellte Süßspeise;
d) als Wirkstoffträger in der kosmetischen Industrie verwendete, halbfeste, meist durchscheinende Substanz.

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Gelee
 
[ʒə'leː, ʒe'leː; französisch, von lateinisch gelare »gefrieren machen«, »zum Erstarren bringen« ] das oder der, -s/-s, durch eigene oder zugesetzte Gelier- und Verdickungsmittel in halbfesten (gallertartigen) Zustand versetzte Fruchtsäfte, Fleischsäfte oder (gewürzte) Essigverdünnungen. Fruchtsäfte werden durch Einkochen mit Zucker und durch ihren Gehalt an Pektin gallertartig. Bei Verwendung von Gelierzucker verkürzt sich die Einkochzeit. Fleisch- und Knochenbrühen gelieren durch eigene oder zugesetzte Gelatine oder Geliermittel, ebenso essighaltige Gelees von Fischkonserven.
 

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Ge|lee [ʒe'le:, auch: ʒə'le:], das od. der; -s, -s [frz. gelée < vlat. gelata, subst. 2. Part. von lat. gelare, ↑gelieren]: a) süßer Brotaufstrich aus gallertartig eingedicktem Fruchtsaft: G. aus Brombeeren kochen; b) in gallertartigen Zustand übergegangener Saft von Fleisch od. Fisch: Saft vom Kalbsbraten wird schnell zu G.; Hering in G.; c) mithilfe von Geliermitteln hergestellte Süßspeise; d) als Wirkstoffträger in der kosmetischen Industrie verwendete, halbfeste, meist durchscheinende Substanz.

Universal-Lexikon. 2012.

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  • gelée — [ ʒ(ə)le ] n. f. • 1080; bas lat. gelata, de gelare → geler 1 ♦ État de la température lorsqu elle s abaisse au dessous du zéro de l échelle thermométrique et provoque la congélation de l eau. ⇒ gel, glace, verglas. Gelées hâtives ou gelées d… …   Encyclopédie Universelle

  • gelée — Gelée. s. f. Froid excessif qui glace, qui penetre les corps. Une forte gelée. les grandes gelées. gelée blanche. nous aurons de la gelée. ce temps là nous promet de la gelée. Il sign. encore, Un suc de viande congelé & clarifié. Un plat de gelée …   Dictionnaire de l'Académie française

  • Gelee — Gelée Cette page d’homonymie répertorie les différents sujets et articles partageant un même nom …   Wikipédia en Français

  • Gelee — »gallertartiger, eingedickter Frucht oder Fleischsaft«: Das Substantiv wurde um 1700 aus gleichbed. frz. gelée entlehnt, das auf vlat. gelata, Part. Perf. von lat. gelare (gelatum) »gefrieren machen, zum Erstarren bringen«, zurückgeht.… …   Das Herkunftswörterbuch

  • gelée — Gelée, Pruina, Gelicidium, Gelu, Subject à la gelée, Pruinosus, Calamitosus. Gelée qu on mange, Glaciata vel coagulata mucilago pedum vitulinorum …   Thresor de la langue françoyse

  • Gelee — (franz. gelée, spr. schölë), Präparat der Kochkunst u. Konditorei von halbfester Konsistenz. Fruchtgelees bereitet man aus Fruchtsäften mit starkem Zuckerzusatz durch Verdampfen. Andre Mischungen erhalten einen Zusatz von Gelatine (Hausenblase,… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Gelee — Sn erw. fach. (18. Jh.) Entlehnung. Entlehnt aus frz. gelée f., dieses aus l. gelāta f., dem substantivierten PPP. von l. gelāre gefrieren, verdichten , zu l. gelū Eis, Frost . Verbum gelieren.    Ebenso ne. jelly, nndl. gelei, nschw. gelé, nnorw …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • Gelée [1] — Gelée, Maler, so v.w. Claude Lorrain …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Gelée [2] — Gelée (fr., spr. Scheleh), 1) so v.w. Gallerte; bes. die aus weichem Fleisch, bes. Füßen von Kälbern (Kalbsgelee) od. Hühnerfleisch (Hühnergelee), od. Hausenblase (Hausenblasengelee) durch Kochen erhaltene Gallerte, die gewöhnlich mit Fruchtsaft… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Gelée — (spr. schölë), Claude, s. Claude Lorrain …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Gelée — (spr. schĕleh), Claude, Maler, s. Claude Lorrain …   Kleines Konversations-Lexikon


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